Hanh Gia (Dr. Thanh Ho)
Vietnamesischer Buddhismus / Reines-Land-Schule
Der vietnamesische Buddhismus ist durch eine offene und integrative Ausrichtung geprägt. Er verbindet Elemente des Mahayana-Buddhismus, des Theravada-Buddhismus, des Reine-Land-Buddhismus, des Zen-Buddhismus sowie teilweise des Vajrayana-Buddhismus.
Charakteristisch ist außerdem die Verbindung buddhistischer Lehren mit der Ahnenverehrung und traditionellen vietnamesischen Bräuchen. Im Mittelpunkt stehen Mitgefühl, ethisches Handeln, die Verehrung von Buddhas und Bodhisattvas sowie die Praxis der Meditation, der Sutrenrezitation und des Anrufens des Buddha Amitabha. Dadurch ist der vietnamesische Buddhismus besonders lebensnah und tief in Familie, Kultur und Gesellschaft verwurzelt.
Hanh Gia ist promovierter Religionswissenschaftler, Buchautor und vietnamesischer Buddhist. Seit 1984 lebt er in Deutschland. Er versteht sich als Brückenbauer zwischen asiatischen und westlichen Kulturen sowie zwischen den Generationen. In seiner Rolle als Vermittler möchte er Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebenswelten miteinander ins Gespräch bringen und lebensnahes Wissen weitergeben. Mit seiner Erfahrung als ausgebildeter Alltagsbegleiter für Senioren sowie als qualifizierter Sterbe- und Trauerbegleiter begleitet er Menschen mit Achtsamkeit, Mitgefühl und Respekt.

